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"Exekution in Cartagena" - Story 2017

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1695. Der Hurricane und die Ereignisse auf Providenciales, der Trauminsel am Rande der Caicos-Passage, hatten die Pläne von Capt´n Flin und seiner Crew hinweg geblasen. Sie konnten dem Hurricane trotzen, die geborstene „Urca de Lima“ finden und sich der wertvollen Ladung bemächtigen, aber in Sicherheit bringen konnten sie sich und den Schatz nicht.

Die Spanier fanden ihr Schatzschiff schneller als erhofft. Der Vasall des Vizekönigs, Don Adolfo de Cravallo, ließ Flint und seiner Crew nur eine Möglichkeit, die Insel lebend zu verlassen. Capt´n Flint musste sich der spanischen Krone ausliefern. Die erhoffte Befreiung des Capt´n aber schlug fehl, da die Spanier sich vor Santiago de Cuba einem Konvoi spanischer Kriegsschiffe anschlossen.

Ein Entern der „Kaka de Fuego“ war unmöglich. So liefen die Spanier unbehelligt in den Golf von Darien und den Hafen von Cartagena de Indias ein. Nach einer kurzen Zwischenstation auf den Caymans übernahm Pew die „Pearl“. Die „Walruß“ jedoch nahm Kurs auf San Andres vor der Küste Costa Ricas.

Da sich die Kunde von der Gefangennahme Flints in den spanischen Besitzungen wie ein Lauffeuer verbreitete, warne von nun an alle Augen auf die Höhle des Löwen, Cartagena, gerichtet.


"Das Geistesschiff" - Story 2016

PlakatWir schreiben das Jahr des Herrn 1694. Es geschah so, wie Flint es festgelegt hatte. Die „Pearl“ folgte dem Schurken Baba auf die Insel Jamaika. Aber eine weitere Spur gab es nicht und so segelte die „Pearl“ mit günstigem Wind zurück auf die Caymans. Capt'n Flint hingegen segelte mit der „Walruß“ auf Süd-Ost-Kurs durch die Wellen der karibischen See. Nach 20 Tagen wurde die Wind-Ward Passage erreicht, jene Meerenge, die auch die „Urca de Lima“ passieren sollte. Tag und Nacht hielten die Wachen Ausschau nach dem spanischen Schatzschiff. Das Warten wurde zur Qual. Doch plötzlich verdunkelte sich der Himmel und kündete mit Getöse vom nahenden Hurrican. Wie aus dem Nichts tauchte im Lichtschein der zuckenden Blitze gespenstisch das hohe Mastwerk eines Seglers auf.

Flints Befehl – hart Steuerbord – jagte die „Walruß“ weg von dem seltsamen Ereignis, welches so schnell wie erschienen auch wieder im nächsten Wellental verschwunden war. In der geschützten Sapodilla Bay wurde das Ende des Sturms erwartet. Aber nur 5 Seemeilen entfernt kämpfte die „Urca de Lima“ ums nackte Überleben. Das schwere, behäbige Schiff war über das vorgelagerte Riff geschrammt und auseinandergebrochen. Der Todeskampf des Schiffes und seiner Besatzung hatte begonnen. Nur 25 Menschen überlebten das Inferno. Nachdem die Überlebenden wieder zu sich selbst gefunden hatten, wurde durch den Missionsleiter Don Adolfo sowie den spanischen Gesandten Don Alfredo de Cervezas die spanische Ordnung unter den Gestrandeten hergestellt.

Von der Hoffnung auf schnelle Hilfe war nicht nur die Nichte des spanischen Vizekönigs überzeugt, sondern alle Spanier am Strand auf Provo Island. Niemand ahnte, dass sie schon längst beobachtet wurden. Als Flint und die Crew der „Walruß“ über die Dünen kamen und die zerborstene „Urca“ erblickten, stießen sie auf die Buccaneers um Paul Whopper und einen seltsamen Gefangenen - der Crew bekannt als Billy Bones. Die seltsame Geschichte von Billy und das Versprechen der Buccaneers ließ alle Seite an Seite den Kampf um den Schatz der „Urca“ aufnehmen und gewinnen. Flint wähnte sich am Ziel seines Abenteuers. Er hatte das Gold der „Urca“ und die Nichte des Vizekönigs als Gefangene für ein fettes Lösegeld. Nun arbeitete nur noch die Zeit gegen ihn. Und so ersann er einen kühnen Plan, um Herr des Goldes zu bleiben.

So glückvoll wie das Geisterschiff ihm den Weg auf die Insel gewiesen hatte, so ließ es ihn jetzt im Stich. Der todgeglaubte, brutale Don Adolfo de Krawallo kehrte zu schnell mit einem spanischen Jagdschiff, dem „Feuerscheißer – Kaka de Fuego“ zurück. Dieser geballten Macht von donnernden Kanonen und zu allem entschlossenen spanischen Soldaten war die kleine Crew der „Walruß“ nicht gewachsen. Durch gezieltes Sperrfeuer war ein Entrinnen zu ihrem Schiff nicht möglich. Flint und die Crew müssen wieder einmal ums nackte Leben kämpfen. Doch der brutale Gegner will, dass alle im Strandsand der wunderschönen Grace Bay verbluten.

Ob Freund oder Feind, Don Krawallo kennt kein Erbarmen. Und bevor der Spanier das Leben aller auslöscht, schlägt Flint einen letzten Handel vor. Und der Spanier nimmt an. So wird nicht nur die Crew der „Walruß“ gerettet, sondern auch Donna Isidora, die Nichte des spanischen Vizekönigs. Nur das Schicksal von Flint und Scully in den Händen von Don Krawallo bleibt ungewiss. Am Ende verlassen drei Schiffe mit gleichem Kurs die Trauminsel. Nur die Ziele hätten nicht unterschiedlicher sein können. Keiner der Spanier ahnte, welch unvorstellbares Geheimnis im weißen Strandsand dieser paradiesischen Insel zurück bleibt. Nur die Männer der „Walruß“ wussten es. Und die Ghost Rider der Meere zeigen ihnen den Weg ins Kielwasser der „Kaka de Fuego“.

Aber da beginnt schon unser nächstes Abenteuer „Exekution in Cartagena“ …


"Sturm über den Caymans" - Story 2015

PlakatReicher als die Königshäuser der alten Welt waren Flint und seine Crew von der Insel Bone Island gekommen. Doch wohin mit all dem Gold, Silber und den Perlen? Ein sicherer Platz mußte gefunden werden. Da hatte Flint den rettenden Einfall.

Er hatte von einem Mann gehört, welcher ein Geschäft entwickelt hatte, welches alle Welt nur, die Bank, nannte. Dieser Mann war auf der Insel Grand Cayman zu Hause.
Und damit stand der Kurs fest: Caymans Island. Und Flint und seine Crew segelten in ein neues spannendes Abenteuer, in welchem sie alles verlieren sollten, was ihnen lieb und teuer war.

Mit dem Kanonendonner der Walruß und einem unbeugsamen Willen der Crew holt Flint das Verlorene zurück und entfacht einen Sturm über den Caymans!